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“Man muss als Triker mindestens einmal an diesem Treffen teilgenommen haben”, erklärte Wilfried Fiedler, weshalb er und seine Frau Silvia aus Schönebeck in Sachsen-Anhalt zu dem Treffen der Kloster Triker gekommen waren. Beide haben es ebenso wenig bereut wie Dietmar Hanke aus Lüchow-Dannenberg. “Einfach spitzenmäßig und sehr gut organisiert. Hier sind Profis am Werk”, so sein Kommentar. Der Höhepunkt für ihn war die Ausfahrt mit den Kindern, die in der Brandenburg-Klinik behandelt werden. Das Triker-Treffen wird aber nicht nur in der Ferne geschätzt. “ Es ist ganz fantastisch hier” sagte ein begeisteter Chefarzt der Kinderkardiologie und onkologie, Dr. joachim von der Beek. “ Man spührt, dass das Fest von der Bevölkerung getragen wird. Die Leute haben uns aus den Fenstern zugewunken.” Die regionale Verbundenheit sei für die Kinder von großer Bedeutung und gebe ihnen- wie z.B. bei den Ausfahrten- immer wieder Auftrieb. An der Ausfahrt mit den 40 Kindern, ihren Vätern und Müttern nahmen 61 Trikes teil. Von der Beek ist überzeugt, dass das Fest in “größere Dimensionen vorstößt”, wie er sagte. Der Reha- Ansatz der Klinik, der die ganze Familie einbezieht, und das Treffen in Klosterfelde ergänzen sich hervorragend. Die Triker sind von der Kinderkardiologie und -onkologie zum Tag der offenen Tür (Sa.,05.Juni, ab 13.00Uhr) eingeladen worden. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Dietmar Seefeldt, der sich schon früher als Vize-Bürgermeister für das Triker-Treffen eingesetzt hatte, freute sich darüber, dass die Veranstaltung in Verbindung mit dem Dorffest in der neuen Gemeinde angekommen ist und von ihr getragen wird. Für ihn hat das Treffen die Wertigkeit der Artistentage des Klosterfelder Artistenmuseums erreicht. An dem Treffen nahmen 160 Trikes und rund 40 Motorräder teil, so dass bei zwei Besuchern pro Fahrzeug insgesamt rund 400 Dauergäste das Pfingstfest in Klosterfelde verbrachten. Die Tagesbesucher aus Klosterfelde und vielen anderen Orten kamen hinzu. Unterstützt wird das Treffen von der Union Klosterfelde, der Freiwilligen Feuerwehr, dem Kegelsportverein und vielen Sponsoren. In zwei Jahren wird es das nächste Treffen geben, versprach Frank “Locke” Schuster, der die Geschicke der Kloster Triker lenkt und so zusammen mit den Trikern die Initiative des verstorbenen Klaus Hanemann zur Hilfe der Kinder aus der Brandenburg-Klinik fortführt. Seit der Vereinsgründung im September 2001 haben sie 5750 Euro zusammengetragen - die Einnahmen aus dem jetzigen Treffen noch nicht mitgerechnet.
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